Embodiment

Eine Reise durch meine Angst und was Embodiment damit zu tun hat!

Die letzten Wochen waren eine Achterbahn der Emotionen. Angefangen mit Symptomen einer Erkältung, dann kam ein fieser Husten dazu. Ich dachte mir erstmal nichts dabei, doch mit jeder Woche, die verstrich, ohne dass eine Besserung eintrat, wuchs meine Sorge. Ich, die ich selten den Weg zum Arzt suche, fand mich in der dritten Woche mit Schmerzen hinter den Rippen wieder, ein Alarmzeichen, das mich schließlich doch in die Praxis trieb. Die Diagnose: Eine geschlossene Lunge, möglicherweise eine Lungenentzündung. In meinem Kopf hallten die mahnenden Worte meiner Mutter nach, die immer wieder zu mir sagte: "Geh zum Arzt, Soona“.

Die anschließende Röntgenuntersuchung, begleitet von meiner stoischen Überzeugung, dass "eh nichts" sei, führte zu einer unerwarteten Wendung. Mein Arzt sah mich mit einem leicht betrübten Ausdruck an und verkündete die Notwendigkeit eines CTs wegen Auffälligkeiten. Eine "Raumforderung" außerhalb der Lunge wurde offenbart. Die Dimensionen – 8x4x4 cm – ließen mein Herz stocken und ab diesem Moment konnte ich meine Angst nicht mehr unterdrücken. Sie kam mit brachialer Gewalt und war von nun an mein ständiger Begleiter bis zum CT, das 4 Tage später stattfinden sollte. Während ich zwischen den schlimmsten Szenarien und der Hoffnung hin und her gerissen war, die mir merkwürdigerweise durch Mondkonstellationen der vedischen Astrologie vermittelt wurde.

Dann die kurze Erleichterung: Es ist "nur" eine Zyste. Nicht bösartig, aber dennoch präsent – ein unerwünschter Begleiter, der nun regelmäßig kontrolliert werden muss. Es ist nicht einfach weg – so wie ich es mir gewünscht habe. Es begleitet mich weiter – und erinnert mich täglich daran, dass ich nicht mehr wegschauen darf. Fühlen soll, darf und muss.

Und warum erzähle ich dir das alles? Mein Ereignis ist ein Weckruf, eine brutale Erinnerung daran, dass das Ignorieren emotionaler Bedürfnisse weitreichende Folgen haben kann.

Warum ist es wichtig, unsere Gefühle zu fühlen?

Gefühle zu fühlen ist entscheidend, weil unser Körper schlau ist und via "Embodiment", was die Verkörperung von Emotionen bedeutet, reagiert. Wenn wir unsere Gefühle nicht fühlen, kann das zu psychischem Stress und körperlichen Symptomen führen. Emotionen sind Signale, die uns wichtiges Feedback über unsere Erfahrungen und Bedürfnisse geben. Sie zeigen uns, was uns guttut und was nicht. Wenn wir Gefühle unterdrücken, ignoriert der Körper diese wertvollen Informationen nicht. Stattdessen speichert er sie, was langfristig zu Verspannungen, Erschöpfung oder Krankheiten führen kann. Embodiment ist also das Erleben, dass unser Körper und Geist nicht getrennt, sondern eine Einheit sind. Emotionen zu fühlen und zu verarbeiten, ist somit ein Schlüssel zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden.

Die Auswirkungen des Unterdrückens von Emotionen auf den Körper

Wenn wir unsere Gefühle nicht fühlen, reagiert unser Körper oft mit einer Art Alarmbereitschaft. Das ständige Unterdrücken von Emotionen kann zu Stress führen, der wiederum das Immunsystem schwächen und zu psychosomatischen Beschwerden führen kann. Verspannungen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sind häufige körperliche Symptome, die auftreten, wenn wir versuchen, unsere Gefühle zu ignorieren. Langfristig kann das Unterdrücken von Gefühlen auch zu ernsthaften Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Depressionen beitragen. Unser Körper ist darauf ausgelegt, Emotionen zu erleben und zu verarbeiten – tut er dies nicht, sendet er uns Warnsignale in Form von körperlichen Beschwerden. Um gesund zu bleiben, ist es daher wichtig, Emotionen zuzulassen und auszudrücken.

Tipps, um den Körper und die Emotionen bewusst wahrzunehmen

Dein Körper ist schlau und Emotionen zu ignorieren kann zu Stress und psychosomatischen Beschwerden führen. Hier sind einige Tipps, um Körper und Gefühle bewusster wahrzunehmen:

  1. Achtsamkeitsübungen: Nimm dir täglich Zeit, um in dich hineinzuhorchen und wahrzunehmen, wie du dich fühlst.
  2. Körper-Scans: Gehe in Gedanken deinen Körper durch und erkenne, wo Emotionen sich manifestieren.
  3. Embodiment-Praktiken: Nutze bewusste Bewegungen, um eine Verbindung zwischen Körper und Gefühlswelt herzustellen. Beispiele sind Yoga oder Tanz.
  4. Emotions-Tagebuch: Schreibe auf, was du fühlst und warum, um Muster zu erkennen und zu verstehen.
  5. Gespräche: Sprechen über Gefühle kann helfen, diese zu verarbeiten und zu verstehen.

Durch diese Methoden lernst du, deine Emotionen zu erkennen und anzunehmen, was zu einem gesünderen Umgang mit ihnen führen kann.

Die Rolle von Embodiment und Körperbewusstsein im Umgang mit Gefühlen

Embodiment, also die Verkörperung von Gefühlen, spielt eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden. Die Embodiment-Forschung zeigt auf, wie eng Körper und Emotionen verknüpft sind. Ein bewusstes Körperbewusstsein ist daher essentiell. Es ermöglicht uns, emotionale Regungen rechtzeitig wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren. So können Gefühle wie Trauer oder Freude nicht nur mental, sondern auch physisch durchlebt werden. Das Zulassen von Emotionen fördert somit unsere psychische und physische Gesundheit. 

In unserem hektischen Alltag verlieren wir oft den Kontakt zu uns selbst, zu unserem Körper und zu unseren tiefsten Bedürfnissen. 

Mein 4-Wochen-Kurs "Awakening" lädt dich ein, diesen Kontakt wiederherzustellen. Mit bewährten Techniken aus dem Embodiment, der Chakrenlehre und der Klangschalentherapie bieten ich dir einen Weg, dein Inneres zur Ruhe zu bringen und dein Leben wieder in Balance zu bringen. 

Mehr dazu findest du hier: 4-Wochen-Kurs "Awakening"

Pass gut auf Dich auf. 

Deine Soona 

 

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